Oberberg Klammen Kommunen – Bürgermeister fodern mehr Sparwillen – und fehlendes Geld wird durch Ideen ersetzt

An jedem Samstag ist bei mir Zeitungsmorgen, soll heißen, ich finde meistens die Zeit um entspannt mal ein bis zwei Stunden Zeitung oder Magazine zu lesen, die ich über die Woche nur grob gesichtet habe und dann interessante Artikel lesen kann.

Beim heutigen durchschauen und lesen ist mir direkt etwas aufgefallen in der OVZ (Oberbergische Volkszeitung) die ich eigentlich täglich lese, weil ich diese auch im Abo habe.

Bevor ich jetzt dazu komme, euch zu sagen was mir aufgefallen ist, möchte ich noch eben einen Satz zu meiner „Entdeckung“ mitteilen, der mir dazu direkt eingefallen ist 😉

„Am Ende des Jahres werden die Schäfchen gezählt.“

Diesen Satz durfte ich mir schon öfters anhören und er dürfte sehr gut zu den heute gefundenen und gelesen Artikel passen.

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Artikel der OVZ (Oberbergischen Volkszeitung) vom 26.11.2016 Quelle: http://www.rundschau-online.de/25170698 ©2016

Heute in dem obrigen Artikel der OVZ:

Von den 20 Milliarden Euro, mit denen der Bund die Länder und Kommunen bis 2019 entlasten will, sollen auch 12,1 Millionen Euro nach Oberberg fließen. Das hat die SPD-Bundestagabgeordnete Michaela Engelmeier gestern mitgeteilt.

In der gleichen Ausgabe der OVZ vom 26.11.2016 wurden dann berichtet über:

„Bürgermeister fordern vom Kreis mehr Sparwillen.“

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Artikel der OVZ (Oberbergischen Volkszeitung) vom 26.11.2016 Quelle: http://www.rundschau-online.de/25170970 ©2016

Auch wenn sich das Klima zwischen Kreis und den 13 Bürgermeistern deutlich verbessert hat und wenn die Rathauschefs von der „anpackenden Gesprächsführung“ des neuen Landrats schwärmen, mit dem die Zusammenarbeit eine neue und positive Basis gefunden habe: Wenn’s ums Geld geht, liegen zwischen Rat- und Kreishaus immer noch Welten: In einer Stellungnahme zum Entwurf des Doppeletats 2017/2018 fordern die Bürgermeister den zu weiteren Sparmaßnahmen auf. So sollten nur solche Stellen eingerichtet werden, für die es Geld von Dritten gebe, wie etwa in der Flüchtlingsbetreuung. Sonstiger Mehrbedarf an Personal solle der Kreis durch Umorganisationen hinbekommen, die Gemeinden machten das ja genauso.

Hauptkritikpunkt ist wie immer die Kreisumlage. Die sollte eigentlich von 40,9 auf 41,3 Punkte erhöht werden, aber schon ohne diesen Anstieg müssten die Kommunen sieben Millionen Euro mehr in den kommenden beiden Jahren überweisen.

Und dann gab es noch einen Artikel, der irgendwie auch in das Thema mit dem lieben Geld passte:

Engelskirchens Haushalt für 2017: „Fehlendes Geld durch Ideen ersetzt“

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Artikel der OVZ (Oberbergischen Volkszeitung) vom 26.11.2016 Quelle: http://www.rundschau-online.de/25164394 ©2016

„In den letzten Jahren haben wir mit bescheidenen Mitteln ganz viel erreicht“, sagte Engelskirchens Bürgermeister Dr. Gero Karthaus, bevor der Rat die Haushaltssatzung für 2017 bei einer Gegenstimme beschloss.

Man habe wichtige Anstöße für die Gemeindeentwicklung geschafft, dabei vielfach das fehlende Geld durch Ideen und Engagement ersetzt. „Auch im Haushalt für 2017 werden wir wieder Akzente setzen können“, fügte er hinzu und nannte neben weiteren Beispielen den Neubau des Feuerwehrgerätehauses in Loope, die Anschaffung eines neuen Gruppenfahrzeugs für die Einheit in Loope, die Sanierung des Sportparks Leppe und das Einstellen von 600 000 Euro für die Verkehrsinfrastruktur als Beispiele – auch wenn das nicht viel mehr als „zwei Tropfen auf den heißen Stein“ sei, aber immerhin doppelt so viel wie im Jahr zuvor.

Es scheint also auch bei den Kommunen so zu sein, das der Sparwille Vorrang hat, denn am Ende des Jahres, werden die Schäfchen gezählt 😉

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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