Wiehltalbahn – Machbarkeitsstudie ist niederschmetternd für die Bahnfreunde – Jährliches Defizit von 2,4 Millionen Euro

Wiehltalbahn quelle wiehl deJetzt liegt es schwarz auf weiß vor. Die Machbarkeitsstudie die vor anderthalb Jahren in Auftrag gegeben wurde belegt es nun. 50 Millionen Euro Investition und im günstigsten Fall ein jährliches Defizit von 2,4 Millionen Euro.

Ein Schienenpersonennahverkehr auf der Wiehltalstrecke sei selbst im günstigst gerechneten Fall nicht wirtschaftlich. Und da man die Wiehltalbahnfreunde nicht vom Gegenteil überzeugen werde, „können wir das für den Kreis ebenso gut jetzt hier gleich abschließen“, fand Wilke am Montagnachmittag im Kreisentwicklungsausschuss, der im Festsaal des Waldbröler Krankenhauses tagte.

Tatsächlich ließen die bereits Mitte Januar vom Düsseldorfer Beraterbüro Spiekermann vorgelegten Zahlen keinen anderen Schluss zu: Die Wiehltalbahn rechnet sich heutzutage nicht. Sie erreicht nicht den erforderlichen Nutzen-Kosten-Index (NKI), der Voraussetzung ist, um die nötigen Investitionen in die Strecke gefördert zu bekommen. Allenfalls eine weitere touristische Nutzung ist wegen des geringeren technischen Aufwands denkbar.

Fünf Streckenvarianten gab es, die ertragreichste wäre die zwischen Waldbröl und Gummersbach: 50 Millionen Euro würde die Inbetriebnahme dieses Abschnitts kosten mit neuen Gleisen, Übergängen, acht Haltepunkten und drei Zügen, die für einen 60-Minutentakt in beiden Fahrtrichtungen nötig wären. Auf zwei Millionen Euro würden sich die jährlichen Betriebskosten belaufen, dazu käme noch etwa eine halbe Million für das Nutzen der DB-Gleise zwischen Osberghausen und Gummersbach.

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