Efeu Ableger machen / pflegen / ziehen

Als Stecklinge (auch Stopfer, Steckreis, Steckhölzer oder Fechser) werden, im Unterschied zum natürlichen Trieb (Ableger), die zwecks vegetativer Vermehrung geschnittenen Sprossteile von Pflanzen bezeichnet. Ein Steckling ist der Teil einer Pflanze, der in ein Kultursubstrat gesteckt wird, damit er eigene Wurzeln schlägt und sich dann zu einer neuen, selbstständigen Pflanze entwickelt.

Als Stecklinge (auch Stopfer, Steckreis, Steckhölzer oder Fechser) werden, im Unterschied zum natürlichen Trieb (Ableger), die zwecks vegetativer Vermehrung geschnittenen Sprossteile von Pflanzen bezeichnet. Ein Steckling ist der Teil einer Pflanze, der in ein Kultursubstrat gesteckt wird, damit er eigene Wurzeln schlägt und sich dann zu einer neuen, selbstständigen Pflanze entwickelt.

Wer von einer Efeupflanze Ableger ziehen möchte, kann eigentlich gar nichts falsch machen, denn der Efeu ist nicht nur robust, sondern auch sehr wuchsfreudig. Efeu zählt zu den Araliengewächsen und zur Gattung der Hedera. Es gibt sechs verschiedene Arten, die fast auf der ganzen Welt verbreitet sind: in Europa, Asien, im fernen Osten, auf den Kanaren und sogar in den Hochlagen des Himalaya-Gebirge. Daran kann man sehen, dass der Efeu eine ausgesprochen zähe, genügsame Pflanze ist.

Wichtig ist auch: Efeu wächst schnell und kräftig. Je nach Platzangebot klettert er bis zu 20 Meter in die Höhe!

Wichtig ist auch: Efeu wächst schnell und kräftig. Je nach Platzangebot klettert er bis zu 20 Meter in die Höhe!

Efeu ist winterhart, benötigt kaum Nährstoffe im Boden, keinen besonderen Standort und kommt mit jedem Klima zurecht. Er wächst sogar an manchen Orten, wo andere Pflanzen eingehen würden. Hierzulande ist er praktisch überall anzutreffen: als Bodendecker in Parks, als Kletterpflanze auf Felsen, an Hauswänden und Bäumen, im Wald, auf Lärmschutzmauern entlang der Autobahn, aber auch als Zierpflanze in Haus und Garten.

Um Ableger der Pflanze zu ziehen, schneidet man einfach eine oder mehrere kleinere Ranken ab. Das schadet der Pflanze nicht, man kann also ruhig an vielen Stellen schneiden. Ideal sind Ranken, die noch nicht verholzt sind und noch keine oder nur junge Haftwurzeln gebildet haben. Es sollten sich keine Blüten oder Früchte an den Ablegern befinden.

Zu beachten ist, dass alle Efeusorten giftig sind. Menschen mit empfindlicher Haut sollten daher beim Hantieren mit der Pflanze Handschuhe tragen, da es sonst zu allergischen Reaktionen mit Ausschlag und Nesselsucht kommen kann.

Die Ableger sollten ca. 10-15 Zentimeter lang sein. Einfach alle Blätter bis auf zwei oder drei an der Spitze entfernen, in ein Glas mit Wasser stellen und schon nach 1-2 Wochen bilden sich Wurzeln. Sind diese ca. 2 Zentimeter lang, kann man die frischen Stecklinge bereits einpflanzen. Entweder im Blumentopf oder im Freien. Bei der Wahl des Standorts ist zu beachten: Efeu darf wegen seiner Giftigkeit nicht in Reichweite von Kindern sowie Haus- oder Nutztieren gepflanzt werden!

Wichtig ist auch: Efeu wächst schnell und kräftig. Je nach Platzangebot klettert er bis zu 20 Meter in die Höhe! Dabei bildet er Haftwurzeln aus, die manchem Hausbesitzer ein Dorn im Auge sind, weil sie sich in Putz und Beton eingraben. Auch bei Baumbesitzern ist der Efeu nicht beliebt, denn die Kletterpflanze bildet im Laufe der Jahre holzige Stämme aus, die Ranken verhärten sich und können einen Baum daher regelrecht „erwürgen“.

Besonders schön wirkt Efeu als natürlicher Sonnenschutz, wenn man eine Pergola damit komplett zuwachsen lässt, oder als immergrüner Sichtschutz an Zäunen zwischen Grundstücken. Singvögel schätzen solche dichten Efeupflanzungen übrigens sehr als Nistplätze.

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