Die Wiehler Bergdörfer – entgegen dem Demografischen Wandel

Wiehler "Bergdörfer" - erstmalig so genannt vom Wiehler Bürgermeister Werner Becker-Blonigen - werden die auf dem Höhenrücken im östlichen Gemeindegebiet der oberbergischen Stadt Wiehl gelegenen Dörfer genannt. Dazu gehören die nah beieinander liegenden Ortschaften Marienhagen, Pergenroth, Alferzhagen und Merkausen, sowie nur aus wenigen Häusern bestehenden Orte Kurtensiefen, Seifen und Alpermühle. Die rund 2.200 Menschen in den Dörfern wohnen nicht nur eng beieinander, sondern sie nutzen auch die gleiche Infrastruktur, betätigen sich im selben Sportverein oder gehen in dieselben Kirchen.

Wiehler „Bergdörfer“ – erstmalig so genannt vom Wiehler Bürgermeister Werner Becker-Blonigen – werden die auf dem Höhenrücken im östlichen Gemeindegebiet der oberbergischen Stadt Wiehl gelegenen Dörfer genannt. Dazu gehören die nah beieinander liegenden Ortschaften Marienhagen, Pergenroth, Alferzhagen und Merkausen, sowie nur aus wenigen Häusern bestehenden Orte Kurtensiefen, Seifen und Alpermühle. Die rund 2.200 Menschen in den Dörfern wohnen nicht nur eng beieinander, sondern sie nutzen auch die gleiche Infrastruktur, betätigen sich im selben Sportverein oder gehen in dieselben Kirchen.

Wer das Stadtgebiet von Wiehl kennt, hätte sicherlich auf die Frage „Welcher Ort denn im Stadtgebiet der höchst gelegene“ sei, wie selbstverständlich geantwortet, dass es der Stadtteil Drabenderhöhe wäre. Nun, weit gefehlt, es sind die drei Stadtteile Alferzhagen, Marienhagen mit Pergenroth und Merkausen.

 

 

 

Hiervon ist Merkausen mit einem bewohnten Bereich von 345 m über NHN der höchst gelegenste der drei Orte, gefolgt von Marienhagen und Alferzhagen. Somit ist es nicht verwunderlich, wenn der Bürgermeister der Stadt Wiehl einmal diese Orte als „Wiehler Bergdörfer“ bezeichnet hat.

In keinem der insgesamt 74 Stadtteile, Ortschaften und Weiler in der Stadt Wiehl wird dem demografischen Wandel so entgegengewirkt wie hier. Federführend haben sich der Heimat- und Verschönerungsverein Marienhagen/Pergenroth mit dem Verschönerungsverein Alferzhagen und dem Verein für Gartenkultur und Ortsgestaltung Merkausen zusammengeschlossen und an der „3. Zukunftswerkstatt Dorf“ des Oberbergischen Kreises im April 2013 teilgenommen. Das Projekt zum historischen Pfad in Marienhagen ist heute ebenso Bestandteil der Aktivitäten wie mit Bezug auf die Zukunftswerkstatt weitere Überlegungen und Denkmodelle, um den demografischen Wandel zu gestalten. Mit weiterer Unterstützung der OASe und des Demografiebeauftragten der Stadt konnte im Rahmen eines Quartiersprojektes die Lebenssituation der Bewohnerinnen und Bewohner in den Bergdörfern anhand von vielen Dorferkundungen und Dorfgesprächen aufgezeigt werden. Durch eine rege Beteiligung der dort lebenden Menschen und weiterer Institutionen, wie z.B. Kirchen, Feuerwehr, Sportvereine, Schule und Kindergarten, ist schließlich für das Jahr 2016 geplant, eine Anlaufstelle für die Bürgerinnen und Bürger einzurichten, wo sie Anregungen vortragen und ihr Engagement am Dorfgeschehen anmelden können. Aber lesen Sie selbst, was es in den Bergdörfern gibt.

Hierzu steht Ihnen der folgende Link zur Verfügung, der Sie sofort auf die Homepage der Wiehler Bergdörfer führt: www.wiehlerbergdoerfer.de.

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