Ein Besuch im Kletterwald

Kletterparks in allen Varianten werden immer beliebter. Auch im oberbergischen Lindlar haben wir, noch bis November, einen Hochseilgarten. Dieser wird dann jedoch leider geschlossen.

Unser Ziel für die Hälfte des Blog Teams am Samstag war jedoch der Kletterwald Schwindelfrei in Brühl. Das wir nun grade den als Ziel gewählt hatten, lag an der Zusammensetzung der Gruppe, dieser Park lag gut erreichbar für alle, und durch seine Vielfalt an Parcours, die allen Erfahrungsstufen gerecht wird.

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Noch dazu hatten wir einen 8jährigen dabei und der Park bot auch 2 Kinderparcours an, damit auch er auf seine Kosten kam.

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Ich war als blutiger Anfänger da und leide noch dazu an sehr ausgeprägter Höhenangst – nicht grade die beste Vorraussetzung für einen solchen Park. Schon länger hat ein Freund versucht mich dazu zu bewegen, doch mal mit in einen Kletterpark zu fahren und da ich auch entschlossen war der Höhenangst mal den Kampf anzusagen, hab ich schliesslich zugestimmt. Und ich muss sagen, es war eine tolle Erfahrung und ich bin wirklich froh mitgemacht zu haben.

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Gut gesichert von einem Element ins Andere

Natürlich kann ich nun nicht aus Erfahrung sprechen was den Kletterwald angeht, denn Vergleiche habe ich ja nicht. In Brühl haben wir die Ausrüstung von erfahrenen Mitarbeiten angelegt bekommen und dann gab es eine Einweisung für Alle.  Ein kleiner Parcours in etwas über 1m Höhe muss absolviert werden, wo man sich mal in den Gurt fallen lassen kann, um Vertrauen in die Ausrüstung zu lernen und genau lernt und auch zeigen muss, das man in der Lage ist mit den Sicherungen alleine umzugehen.

Den Einführungsparcours muss jeder machen, egal ob erfahren oder nicht, und erst nach der Freigabe durch die Trainerin konnte jeder dann einen der 2 A Parcours angehen. Auch diese sind Pflicht für jeden, erst dann kann man auf einen beliebigen der 9 Parcours. Die Einweisung war ausführlich und mit vielen guten Tips, die Trainerin die uns eingewiesen hat, war auch gut geschult für Menschen mit Ängsten und hat mir sehr geholfen. Überall im Wald stehen Trainer bereit und ein kurzer Ruf ‚Trainer‘ reicht um Hilfe bei jeder Art von Problem zu bekommen. Sei es ein verfangenes Seil oder auch das man einen Tipp oder gutes Zureden und Aufmunterung für den nächsten Schritt im Parcours braucht.

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Elemente im A1 Parcours

Der A Parcour, für den wir uns entschieden haben, war dann in 4-5m Höhe. Um auf die Höhe zu kommen musste man eine Kletterwand zur ersten Plattform erklimmen – nur nicht nach unten schauen war da noch meine Devise 😉 Oben angekommen hab ich dann doch schnell gemerkt, das ein Weiterkommen dann aber doch auch „nach unten schauen“ nötig macht, denn nun ging es über waagerechte Strickleitern, schaukelnde Baumstämme, Hängebrücken usw., man muss also doch hinschauen wo man hintritt. Aber nach der Einweisung und dem sicheren Gefühl, das der Gurt einen trägt war alles dann doch machbar. Auf den jeweiligen Plattformen zwischen den einzelnen Elementen ist man damit beschäftigt die Sicherungen am Gurt an das nächste Element anzubringen, man ist da gut beschäftigt und denkt nicht an die Höhe. Als Abschluss gab es dann noch eine Seilrutsche nach unten – das war dann nochmal eine Überwindung von der Plattform runter, aber einmal losgelassen war der Spaßfaktor doch hoch. Unten angekommen haben mir dann aber doch die Knie geschlottert und ich hab erst mal richtig gemerkt, wie sehr ich doch, durch meine Angst, den ganzen Körper angespannt hab. Ich hab mich dann entschlossen, den Erfolg über meine Höhenangst zu geniessen und die anderen noch weitere Parcours ohne mich machen zu lassen. Beim nächsten Mal gehts dann aber sicherlich ne Stufe weiter hoch.

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