Stehend vorwärtskommen – Segwayfahren, eine neue Erfahrung!

Das Oberbergische hat seinen Namen zwar vom Grafen zu Berg, aber es ist auch bergig. Das heißt für die Bewohner und Gäste des Oberbergischen, dass sie eigentlich immer mindestens einen Berg hoch müssen, wenn sie von A nach B wollen. Dass das sehr anstrengend sein kann, weiß ich und wohl auch jeder andere aus eigener Erfahrung. Aber es gibt da seit einiger Zeit eine neue Möglichkeit. Man rollt stehend zum Ziel – und das nahezu geräuschlos. Wie das ist? Wir haben‘s für euch ausprobiert!

Die Segways bestehen aus einer Bodenplatte, auf die man sich stellt und einem Lenker. Wenn man sich auf diese Platte stellt, ruckelt das Gerät erst einmal ein wenig. Das ist anfangs sehr ungewohnt. Aber schon nach wenigen Sekunden hat man sich daran gewöhnt – und lustigerweise auch das Gerät. Dann steht man auf einmal still auf dem Gerät. Meine erste Überlegung war natürlich: Wie beschleunigt man damit? Das ist das Tolle daran. Es ist so einfach, dass man da kaum drauf kommt: Man muss sich nach vorne lehnen. Es funktioniert einfach alles über die Gewichtsverlagerung. Wenn man sich nach links lehnt, fährt das Ding nach links. Nach rechts lehnen: Es fährt nach rechts. Und wenn man anhalten möchte, lehnt man sich einfach nach hinten.

Nach nur wenigen Minuten fühlte ich mich richtig wohl auf dem Gerät und habe dann mal direkt die Höchstgeschwindigkeit versucht zu erreichen. Nach der Einweisung fahren die Teile bis zu 20km/h. Aber während dieser Einführung waren die Geräte auf 8km/h gedrosselt. Um ehrlich zu sein: Das war anfangs auch schnell genug. Im ganzen dauert die Einweisung nur 30 Minuten. Danach kann man wahrhaftig sicher auf den Segways fahren.

Im Oberbergischen gibt es nur einen Segway-Agent: Bergische Kontouren. Wer mag, kann hier ab 25 Euro eine Schnuppertour machen. Zur Auswahl stehen dabei viele verschiedene Touren. Wir haben uns für die Aussichtstour „Rund um Engelskirchen“ entschieden. Dabei geht‘s von einem Berg auf den anderen. Man sieht in knapp 60 Minuten Engelskirchen aus den verschiedensten Perspektiven und muss sich überhaupt nicht anstrengen. Im Gegenteil: Es macht unheimlich Spaß mit den Segways zu fahren. Das ist ein Fahrgefühl, welches ich sicher nicht mehr vergessen werde. Und ich weiß jetzt schon, dass ich mir noch andere Touren bei Bergische Kontouren raussuchen werde, um noch andere Ecken des Bergischen Landes neu zu erfahren – im wahrsten Sinne des Wortes.

Alles weitere erfährt man auf den Seiten von Bergische Kontouren.

Der Chef von Bergische Kontouren (Henning Joisten) im Gespräch mit André Kasel vom Tanzcentrum Kasel.  
InfoboxBergische Kontouren
Inhaber: Henning Joisten

Am Scheffert 32
51766 Engelskirchen

Telefon: 02263 92 90 162
Homepage: bergische-kontouren.de
Facebook: facebook.com/bergischekontouren

 Die Fotos stammen von Nine Klioba. Vielen Dank!

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