Grabstein digital

Mit Hilfe von QR-Codes werden Grabsteine zu Datenportalen.

Der Friedhof hat eigentlich schon immer mehr den Lebenden als den Toten gehört- Doch die Besucher brauchen jetzt nicht mehr unbedingt lange Besinnnung, Glaubensformeln und innere Einkehr, um Erinnerungen an die Verstorbenen wachzurufen.

Den Steinmetze arbeiten in die Grabsteine neuerdings sogenannte Quick-Response-Codes (QR)ein. Fotografiert man ein QR-Symbol mit einem kompatiblen Smartphone, gelangt man auf eine Internetseite, auf der Fotos, Biografien und Videos der Verstorbenen gespeichert sind. In den USA und Skandinavien gibt es diese Gepflogenheit bereits seit einigen Jahren.

>>Erwecke den Grabstein zum Leben<<

Natürlich gibt es Menschen, die sich sorgen, dass die Smartphones nun das Grablicht verdrängen werden, die um die Würde der Toten fürchten und darauf hinweisen, dass man mit den Händen doch bitte beten und nicht tippen soll. Wer sich die ewige Ruhe wünscht, sollte die QR-Codes nicht auf dem Grabstein freischalten.

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