Oberbergs Talsperren: Teil 1 – Die Brucher

In den letzten Tagen hat uns die Sonne ganz schön verwöhnt und raus in die Natur gelockt. Viele waren tagsüber und auch abends an einer der Oberbergischen Talsperren, sei es um Spazieren zu gehen, zum Schwimmen oder einfach nur um am Ufer zu sitzen und die Zeit zu genießen. Die gute Qualität des Wassers unserer oberbergischen Badeseen wurde erst kürzlich wieder bestätigt.

Am Samstag hat es auch uns ans Wasser gelockt und wir haben uns auf den Weg an die Brucher-Talsperre gemacht und euch ein paar Fotos und Infos rund um die Brucher mitgebracht.

Die Brucher liegt in der Nähe von Marienheide, wurde ca. 1913 in Betrieb genommen und dient der Brauchwasserspeicherung und dem Hochwasserschutz. Die Höhe der an der Krone 200m langen Staumauer ist ca. 25m, es werden 3,37 Millionen m³ Wasser gestaut. Von 1990-93 wurde die Staumauer saniert und verstärkt.

Abendstimmung über der Sperrmauer

Da die Brucher-Talsperre nicht der Trinkwassergewinnung dient, steht sie für Wassersport, Camping und Freizeitnutzung zur Verfügung. Tauchen und surfen ist allerdings nicht gestattet und die Nutzung der Talsperre ist grundsätzlich auf eigene Gefahr. Seit 2011 gibt es an der Brucher 4 Badestellen, die ihr z.B. auf der Homepage des DLRG findet.  Dort findet ihr auch weitere Infos zum Schwimmen in der Brucher.

Wasserstand und Stauziel

Trotz der doch noch recht ‚frischen‘ Wassertemperaturen waren schon erstaunlich viele Schwimmer zu sehen. Viele Spaziergänger und Jogger waren unterwegs, sowie etliche Gruppen, die irgendwo am Ufer ein Plätzchen für den Abend gesucht hatten. Auch ein einzelnes Tretboot war noch zu sehen, eher eine Seltenheit am späteren Abend.

Planzen im Uferbereich

Große Teile der Uferbereiche sind Landschaftsschutzgebiet und im Interesse der Natur sollte hier auf ein paar Dinge geachtet werden. Lagerfeuer und Grillen sind aufgrund der Waldbrandgefahr nicht gestattet und uns ist der viele Müll der überall rumliegt sehr unangenehm aufgefallen. Es wäre schön, wenn alle ein wenig mehr Rücksicht auf die Natur und auch andere Besucher nehmen könnten – denn dann können wir uns alle noch lange dort erholen.

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